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Vom Rutengänger zum Radiästheten

Vom Rutengänger zum Radiästheten / Teil 1 bis 3

Dreiteilige Serie zum Phänomen der Wünschelrute und des Pendels von Gilbert Bender (erschienen in der Zeitschrift Paracelsus (CH) 2007)

1. Historisches

Die älteste bekannte Abbildung eines „Rutengängers“ ist die eines Kaisers. Ein Flachrelief aus der Han-Dynastie in der Provinz Shantung, China, zeigt den Kaiser Yü mit einem Instrument, das einer Stimmgabel gleicht.

Die nebenstehende Inschrift lautet:

Yü aus der Hsia-Dynastie war ein Meister in der Wissenschaft von der Erde und in den Dingen, die sich auf Wasseradern und Quellen bezogen,…

Die Tafel wird auf das Jahr 2205 vor Christus datiert.

Wie man sich leicht vorstellen kann, ist das „Rutengehen“ selbst vermutlich älter, wobei nicht unbedingt Ruten die verwendeten Werkzeuge waren.

3x schlug Moses mit dem Stab auf den Felsen,…!

Der Stab, von alters her ein Symbol für Macht, Autorität und Übernatürliches (Zepter, Bischofsstab, Kommandostab, Dirigentenstab, Zauberstab u.s.w.) verliert sich in der steinzeitlichen Geschichte als Zeigestab oder Deutebein.

Homer nennt im Griechischen den Stab rhabdos, wovon sich das Wort Rhabdomantie, das Weissagen mit Hilfe eines Stabes, ableitet. Auch in der Beschreibung einer Weissagepraktik von Delphi ist die Rede von einem Stab, der unter Verwendung bestimmter Duftstoffe in der Hand zu halten war. Der Stabhalter hatte sich zu bücken und dem Erdboden so leise Fragen zu stellen, damit der die Antwort im Geiste hören konnte.

Der Stab des Hermes, der die Menschen zum Hades schickt ist ebenso zu erwähnen, wie der von den Römern `caduceus`genannte Heroldstab. Er wurde in der Regel mit Schlangen umwunden dargestellt und später Asklepios, dem Gott der Heilkunde weitergegeben, das Symbol der modernen Medizin.

Weitere gut belegte Hinweise auf die Tätigkeiten der Rutengänger finden sich in dem Buch `re metallica`(Vom Berg und Hüttenwesen) verfasst von dem deutschen Arzt Georg Bauer (1494-1555), der sich zum Gelehrten für Bergbau ausgebildet hatte. Ruten der Hasel verwendeten einige Rutengänger bevorzugt zum Aufsuchen von Silbererz, Eschenruten für Kupfer, Kiefer für Blei oder Zinn, Eisen oder Stahl für Gold.

Haselruten, die über Erzgängen wuchsen, wurden, hervorgerufen durch eine geheimnisvolle „Ausatmung“ des Metalles, eine besondere Eignung zum Aufsuchen desselben nachgesagt, Auch damals war die Rutengängerei unter Bergleuten umstritten. Georg Bauer (später verlateinischt Agricola genannt) selbst sah die Rutengängerei skeptisch bis ablehnend und steht neben Martin Luther und vielen anderen Geistlichen der Folgezeit damit nicht allein. Andere Gelehrte, wie z.B. Philipp Melanchton, mit 21 Jahren erster Professor für Griechisch an der 1502 gegründeten Universität von Wittenberg, verteidigten die Wünschelrute bezüglich ihrer Eignung als Instrument zur Erzsuche.

Im 16. Jahrhundert wurde die Wünschelrute nach England exportiert. Der deutsche Christopherus Schütz fand ergierbige Zinkspatlager und begründete einen Boom des bis dahin im europäischen Vergleich unterentwickelten englischen Bergbaus.

Aus dem 17 Jahrhundert stammen Berichte von Persis Heliophilus, der beschreibt, daß ein Stück Metall, am Körper des Rutengängers getragen, das Ergebnis ungünstig beeinflussen könne. Eine Tatsache, die bis heute ihre Gültigkeit hat.

Der Jesuit Athanasius Kircher, ein hervorragender Gelehrter seiner Zeit, Erfinder der laterna magica, änderte den Namen der Wünschelrute (virgula metalliskopia) in Rute zur Suche von Metallen (virgula metalliscopia), um sie möglichst vom Hauch der Hexerei und sonstigen moralischen Werturteilen zu befreien.. Er war einer der Ersten, die glaubten, unbewusste Muskelbewegungen würden den Ausschlag der Rute erzeugen. Ein Erklärungsmodell, das bis heute Anwendung findet.

Im 18. Jahrhundert klaffte die Schere zwischen ernsthaftem Forschen und Verdammung in den Bereich der Hexerei immer weiter auseinander. Während praxisorientierte Bergleute die Rute weiter nutzten, erschien 1704 das von der theologischen und philosophischen Fakultät Leipzig unterstützte Werk „Das entlarvende Idolum der Wünschel-Ruthe“ von Jakob Winkler.

Die erste Seite des Buches zeigt einen Pfarrer, der einem Rutengänger die Maske abnimmt. Dahinter escheint der Teufel.

Der Augustinerabt Alberto Fortis, erst Spötter wider die Wünschelrute, dann nach eigenen Erfahrungen (und von dem Arzt Pierre Thouvenel) eines anderen belehrt, kam schließlich zu der wichtigen Erkenntnis, dass das „moralische“ Klima, in dem der Wünschelrutengänger arbeitet, die Ergebnisqualität mitbestimmt. Er stellte die Behauptung auf, die innere Ausgeglichenheit des Experimentators und eine lockere Athmosphäre zu besseren Ergebnissen führten, als ein steifer feierlicher Rahmen.

Besonders aus Frankreich wird in dieser Zeit von Verbrecherjagden via Wünschelrute mit wechselndem Erfolg berichtet

Das 19. Jahrhundert war geprägt von vielen Forschungsversuchen und Erklärungsmodellen, mit denen man versuchte, das Phänomen der Wünschelrute in die moderne Zeit einzubinden.

Johann Wilhelm Ritter, der Vater der Elektrochemie, unternahm ausgiebige Versuchsreihen mit Pendlern und war der erste, der von der Weitergabe der erhöhten Sensibilität durch bloßes Berühren berichtet. Er beschreibt, wie der italienische Pendler Francesco Campetti ihn durch bloßes Berühren an der Schulter dazu befähigte, aussagekräftige Pendelreaktionen zu erhalten. Später erforscht Ritter mit Hilfe des Pendels Schwingungsmuster und erkennt die Polaritäten von Körpern. Franz Xaver von Baader unterstützte Ritters Forschungen, die auch Hegel und Goethe in ihren Bann schlugen.

Erwähnenswert auch der französiche Beamte de Briche: Er spannte den Faden eines Pendels in eine hölzerne Stützvorrichtung und legte lediglich einen Finger auf das Stück des Fadens, welches oben auf dem Brett lag. Obwohl er das Pendel nicht mit dem Finger in Bewegung versetzt haben konnte, geriet es dennoch in Schwingungen, deren Muster von dem unter dem Pendel befindlichen Gegenständen abhingen.

Neben der vor allen in ländlichen Gebieten auch heute noch verbreiteten Selbstverständlichkeit, mit dem Pendel oder der Wünschelrute Wasser zu suchen, unternahmen vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts zahlreiche Unternehmen erfolgreiche Versuche, anhand von radiästhetischen Instrumenten Öl zu finden. Doodlebugger, wie die Rutengänger in der Ölindustrie genant wurden, brachten einigen Investoren Millionengewinne ein. Wie schon im Bergbau des 16, Jahrhunderts war man sich der unterschiedlichen Qualitäten der Rutengänger bewusst. Nur wirkliche Spezialisten konnten ergiebige Quellen von Ölpfützen unterscheiden.

Zur weniger rühmlichen Geschichte der Wünschelrute zählt die von Professor Joseph Wimmer auf Befehl von Heinrich Himmler eingerichtete Wünschelrutengängerschule, die SS-Personal im Wünschelrutengehen ausbilden sollte. Interessant ist dies insbesondere im Hinblick auf die ideologische Ausrichtung der SS, die sich vieler magischer Rituale bediente.

(siehe dazu die Aufsätze von Harald Walther, Graz).

Foto aus Christhopher Bird, Die Wünschelrute, Moos München

Auch die Amerikaner versuchten „ihr Glück“ im Vietnamkrieg im Auffinden von Gängen der Vietkong mit Hilfe der Winkelrute, einem rechtwinklig geknickten Metallstab (zunächst aus Drahtkleiderbügeln gefertig), einhändig gehalten.

Fotos vom Marine Corps in Quantico belegen dies ebenso wie anhaltende Erfolgsberichte, die schließlich zu einem ebenfalls erfolgreichen Großversuch am 12. Mai 1968 führen.

Trotzdem wurde der Einsatz mit der Wünschelrute von höherer Stelle wegen „nicht wissenschaftlicher Messbarkeit“ und wohl auch erfolglosen Einsätzen nicht weiter forciert. Wie schon zuvor erwähnt, können Metalle den Rutenausschlag beieinflussen.

Die Soldaten tragen Helm und Gewehr auf den Abbildungen.

Teil 2

Jüngere Geschichte und methodische Erklärungsversuche

Zwar gilt es bis heute unter Wissenschaftlern nicht unbedingt als karrierefördernd, sich mit dem Rutenphänomen zu beschäftigen, doch forderte im Jahre 1932 kein geringerer als Max Planck, ein eigenes Institut zur Erforschung des „Wünschelrutenphänomens“ dem Kaiser-Wilhelm Institut anzugliedern.

Bei der Betrachtung der mir bekannten Versuche, das Rutengehen ins methodisch wissenschaftliche Weltbild der jeweiligen Epoche einzuordnen,

lassen sich zwei Hauptansatzpunkte unterscheiden:

1. Der Versuch einer Erklärung des Rutenausschlages und dessen gültigem Nachweis über Großversuche mit vielen Rutengängern.

2. Veränderungen von biologischen Systemen, die sich auf den von ausgebildeten Radiästheten gefundenen Zonen eine gewisse Zeit aufhalten.

Zum ersten Ansatz sind z.B. die Versuche des tschechischen Physikers Dr. Zaboj Harvalik, Lehrer am physikalischen Institut der Universität von Missouri und Berater der U-Army, zu nennen. Er ging von der Vorstellung des Menschen als unglaublich sensiblen Magnetometers aus. In der Tat konnte er nachweisen, dass Rutengänger auf Veränderungen des magnetischen Feldes in der Größenordnung von kaum vorstellbaren 10 Nanogauß, anders ausgedrückt 0,000000001 Gauß, reagieren.

Mit Hilfe des Bremer Radiästheten Wilhelm de Boer führte er unter anderem folgendes Experiment durch: Auf einem Transistorradio stellte Harvalik die Frequenz derWGMS, der Washington, D.C.`s good music`radio station ein und forderte de Boer auf, die Empfangsrichtung des Senders zu finden. Für de Boer kein Problem, auf Wunsch konnte er die Richtungen eines Dutzends anderer Sendeeinrichtungen im Großraum Washington ausmachen.

Durch Abschirmung verschiedener Körperregionen mit Alufolien und Mu-Metallen versuchte Harvalik die Wahrnehmungsöffnung bzw. die Reaktionszone am menschlichen Körper genauer zu bestimmen. Nach zahllosen Untersuchungen kam er zu dem Ergebnis, daß die Nierenzone und vor allem der Stirnmittenbereich eine wichtige Rolle spielen müsse. Am Ende seiner Forschungen legte er sich noch genauer auf den hinteren Hypophyselappen fest.

Seine anfängliche Vorstellung von einer rein magnetischen Kraft, die den Rutenausschlag bewirke, ließ er mit fortschreitender Erfahrung immer mehr fallen. Radionik (eine Art Fernheilung), Fernmutungen und die Reaktion auf nichtmagnetische Gegenstände ließen ihn zu der Hypothese kommen, es müsse eine Wahrnehmungsebene jenseits der uns bekannten geben, die mit zunehmender Selbstprogrammierungsfähigkeit des Wahrnehmenden immer detailierter werde.

Diese Selbstprogrammierung spielt zusammen mit der Grifflängentechnik bei unserer Ausbildung eine wichtige Rolle.

Eine Anekdote sei noch angemerkt: Nach einem Vortrag über das Rutengehen im Jahre 1970 an der Akademie der Wissenschaften von Virginia wunderte sich Harvalik darüber, das keiner der anwesenden 40 Wissenschaftler ihm weitere Fragen stellte.

Sein Erstaunen wuchs, als sich kurz darauf etwa 12 der jüngeren Teilnehmer auf der Herrentoilette um ihn scharrte und ihn mit Fragen bombardierte. Auf seine Frage, warum denn eben niemand … kam die kleinlaute Antwort:…aus Angst vor zu viel Interesse an einem Thema, das von wissenschaftlicher Seite als irrational betrachtet wird, ihre Laufbahn aufs Spiel zu setzen“.

Ansätze das Rutengehen statistisch zu Beweisen, münden meist in der Organisation von Großversuchen. Fernsehsender und andere Medien entdecken in regelmäßigen Abständen das Rutengehen als willkommenes Medienfutter zwischen Potter und Hawkins.

Ausgelobte Rutenversuche vor laufenden Kameras scheitern nicht zuletzt an eben dem störenden Einfluss derselben, vom Stressfaktor der Rutengänger mal ganz abgesehen. Auch die Verwendung von glasfaserverstärkten Wasserschläuchen kann zu verstärkten Remanenzen und wechselseitigen Anregungen führen. Stromkabel und Funktelefone tun ihr übriges.

Im Aufrage des Bundesforschungsministerims der BRD führten der Physiker Hans-Dieter Betz und Herbert L. König einen weiteren Großversuch zum Ende des letzten Jahrtausends durch. Die Ergebnisse wurden in dem Buch „Der Wünschelrutenreport“(ISBN 3-923819-05-6) veröffentlicht.

Harald Walther, Leiter der Radiästhesieseminare an der Linzer Wirtschaftkammer schreibt in einer kleiner Anmerkung seiner Literaturemfehlungen dazu:

Der Wünschelrutenreport / Eine interessante Warnung für überhebliche RutengängerInnen. Ein Beispiel dafür, wie man es durch eine bunte Mischung von RutengängerInnen schafft, ein falsches Ergebnis zu erhalten. Bedauerlicherweise erscheint kein Wort über den Physikerkollegen Reinhard Schneider.“

Ausgeführt wurde dieser Test mit allen, die sich fähig fühlten, eine Rute zu halten. Auf die modernste Form der Radiästhesie, die Grifflängentechnik (mehr dazu in der nächsten Ausgabe) und dessen Begründer Reinhard Schneider wird nicht eingegangen.

Fazit der teuren Studie: Das Phänomen gibt es, aber nur wenige der willkürlich zusammengestellten Rutengänger kommen zu zuverlässigen Ergebnissen.

Interessanter sind allemal die Ergebnisse der Wissenschaftskollegen, die sich dem Rutenphänomen vom zweiten Ansatz her näherten:

Welche Wirkung zeigen biologische Systeme, die sich auf den von ausgebildeten Radiästheten gefundenen Zonen eine gewisse Zeit aufhalten?

Schon bei einfacher Naturbeobachtung finden sich Hinweise: Hecken, die an bestimmten Stellen einfach nicht zuwachsen wollen, Bäume, die im Windschatten Drehwuchs aufweisen, Tiere, die bei freier Wahl bevorzugte Ruheplätze aufsuchen, Pferde, die in bestimmten Boxen immer wieder erkranken und vieles mehr.

Von wissenschaftlicher Seite erscheinen mir insbesondere die Untersuchungen des Freiherrn von Pohl aus dem Jahre 1929 interessant. Er untersuchte unter behördlicher Aufsicht im Blindversuch das Städtchen Vilsbiburg und stellte eine 100 prozentige Übereinstimmung von Störzonen und Krebsfällen fest. Das ganze wurde 40 Jahre später von dem Mediziner Picard und dem Ulmer Erfinder des Gamma-StrahlenSzintillometers Jacob von Stängle bestätigt. Mit diesem hochempfindlichen Gerät können Erdanomalien erfasst werden.

Besonders erwähnenswert ist eine Studie, die Professor Bergsmann 1990 im Auftrag des österreichischen Wirtschaftministeriums an 985 Personen durchführte.

Jede Versuchsperson wurde vor und nach dem Aufenthalt innerhalb der vorher bestimmten pathogenen Zone untersucht. Die wichtigsten statistisch signifikanten Beobachtungen waren:

1.Beeinträchtigung der Kreislauffunktionen (wie Herzfrequenz, Blutdruck und Erwärmung)

2.Veränderung des bioelektrischen Zustandes der Haut (Indikator für das vegetative Nervensystem)

3.Verminderung der Serotonin-Produktion (Mangel bedeutet Schlaflosigkeit und Nervosität)

4.Störung des Verhältnisses zwischen Puls und Atemfrequenz

5. Störung der Koordination muskulärer Frequenzen, also der körperlichen Leistungsökonomie

Insgesamt berücksichtigten die Forscher 24 biologische Parameter.

Prof. Otto Bergsmann`s Fazit: „Auf Basis von Rund einer halben Million Daten, die durch 6943 Untersuchungen an 985 gesunden und kranken Österreichern gewonnen wurden, können wir heute sagen: Die Wirkung von unterirdischen Wasseradern und Erdverwerfungen auf den menschlichen Organismus ist zweifelsfrei nachgewiesen“.

Dem ist nicht viel hinzuzufügen außer der Frage: Wieso kommt es denn nun zum Rutenausschlag?

Keiner weiß es wirklich und vermutlich ist die Körperreaktion so komplex, das sie nicht linear beschreibbar ist. Aber ist nicht ein anderer Blickwinkel viel interessanter, nämlich der auf die unglaubliche Spürfähigkeit unseres Körpers, der uns Wahrnehmungen erlaubt, die weit über das Vorstellbare hinausgehen?

In unseren Einführungskursen freue ich mich jedes Mal über das Erstaunen und die Begeisterung an der eigenen Wahrnehmung, die um so vieles reicher ist, als gedacht.

Nicht zuletzt als Konsequenz aus der Bergsmann-Studie wurde an der Linzer Wirtschaftskammer eine Seminarreihe mit Abschlussprüfung für Rutengänger eingerichtet.

Basis der Ausbildung ist die von Harald Walther aus Graz entwickelte „Holistische Radiästhesie, die den Körper als „Offenen Regulationskreis“ in Netzwerken versteht.

Mehr darüber in der nächsten Folge: Holistische Radiästhesie

 Teil 3

Holistische Radiästhesie

Unter den vielen Erklärungsversuchen für das Rutenphänomen hat vor allem eines praktische Bedeutung gewonnen. In den 50er Jahren fasste der Wertheimer Physiker Reinhard Schneider die Wünschelrute als Antenne auf und entwickelte Formeln, die auf der radioastronomischen Frequenz für Wasserdampf aufbauten.

So konnte man durch Abgreifen verschiedener Grifflängen unterschiedliche Frequenzbereiche abrufen und so über eine einfache Ja- Nein Frage hinaus ein Grifflängenvokabular entwickeln, das qualitative Rückschlüsse auf die Art der Information zuließ.

Seine Mikrowellentheorie hat zwar als Erklärungsmodell für den Rutenausschlag nur teilweise Bedeutung, aber zuminderst wurde eine sehr punktgenaue Programmierung möglich – übrigens eine Technik, die auch im Mittelalter vereinfacht Anwendung fand. Bei der Erzsuche wurden oft bestimmte Rutenlängen für bestimmte Bodenschätze verwendet.

Hinzu kam die Möglichkeit, Strahlungsintensitäten und – polaritäten zu messen, was weitere Rückschlüsse auf die zu messende Strahlungszone zuließ.

So maß man z.B. nicht mehr nur einfach den Verlauf einer Wasserader, sondern außerdem ihre Intensität, die wiederum Rückschlüsse auf Wassermenge und Fließgeschwindigkeit, vor allem aber auf die biologische Wirksamkeit zuließ.

Diese Intensitätsbestimmung ist bei uns bereits Bestandteil des Einführungskurses, weil sie die wichtigste Voraussetzung für weitere Messungen bildet. Die Polarität wird als links- (YIN) oder rechtsdrehend(Yang) angegeben und durch das Aufstecken eines Magneten auf die Rute ermittelt. Etwa vergleichbar mit der Milchsäure gibt dieser Wert wichtige Informationen über Verträglichkeit und Vergiftungsgrade bei Wasser, aber auch bei der Messung von Lebensmitteln und anderen Stoffen. Durch diese 3 Parameter – Grifflänge, Intensität und Polarisation – und den Einsatz einer Weiterentwicklung der Wünschelrute, einer Antenne nach dem Lecher-Prinzip (WATA-Antenne, siehe Abb.) lassen sich punktgenaue Messungen z.B. auch am Menschen vornehmen.

Ein ehemaliger Assistent von Reinhard Schneider, Harald Walther, entwickelte in den 80er Jahren aus diesen Grundvoraussetzungen die sog. holistische Radiästhesie.

Er geht dabei von 3 Parametern aus:

1. Der oben beschriebenen physikalisch orientierten Grifflängentechnik

2. Der mentalen Programmierung – der bis hier vorrangigen Arbeitsweise der Radiästheten, die aber nur das Auffinden schon bekannter Phänomene ermöglichte.

3. Der Einsatz von Methoden der humanistischen Psychotherapie, wie die verstärkte Wahrnehmung des eigenen Körpers, der Gefühle, inneren Bilder und Gedanken.

Dieser besonders von der Grazer Psychotherapeutin Elisabeth Tauß eingebrachte Zweig der Radiästhesie spielt in unserer Ausbildung eine wichtige Rolle. Er ermöglicht Zugänge zum Unbewussten, die für die radiästhetische Messung, aber auch die persönliche Entwicklung von großem Wert sein können.

Harald Walther ist auch der Begründer des sogenannten energetischen Bodychecks, einer psychologisch oder medizinisch orientierten Bestandsaufnahme der Körperenergien. Meridiane lassen sich nunmehr mit den ungleich feiner gewordenen Rutenwerkzeugen messen wie Wasseradern.

Die Naturheilärzte Reginald Kress (Bielefeld) und Dr.Wolfgang Kernbauer(Wien), sowie Dr. Hans Finder (Salzburg) begleiten diese Entwicklungsarbeit mit Anregungen und praxisnaher Zusammenarbeit.

Zeitgleich arbeiten immer mehr Ärzte (Voll, Aschoff, Schimmel, Hartmann) mit dem Energiekörper des Menschen, jenem Teil des menschlichen Lebens, der schon vor der Entwicklung von Nervenbahnen Impulse weitergibt. Auch hier kann niemand sagen, woraus dieser Energiekörper besteht. Trotzdem ist er wahrnehmbar und mit der Rute messbar. Der Physiker Prof. Alfred Popp versucht eine Erklärung mit Hilfe der Photonen und beweist die Möglichkeit einer Informationsübertragung über Licht. Carlo Rubia, Generaldirektor der CERN bei Genf formuliert: Wir betrachten gewöhnlich nur die Materie, die wir sehen und anfassen können. Viel wichtiger sind jedoch die Wechselwirkungsquanten, welche die Materie zusammenhalten und deren Struktur bestimmen. Es gibt in unserem Kosmos eine Milliarde mal mehr Wechselwirkungs-Quanten als Materieteilchen.

Der Physiker Heim versucht eine mathematische Lösung über Einbeziehung von mindestens 12 Dimensionen.

Immer wieder steht da der Versuch, uns uns selber erklären zu wollen. Das dies immer nur ansatzweise gelingen kann, ist wohl ein wichtiger Aspekt unseres Lebens in der Dualität.

Nehmen wir als Beispiel die optische Wahrnehmung: Das vor/in uns entstehende Bild erfordert mindestens 3 Voraussetzungen. Erstens ein äußeres Phänomen, zweitens unser Auge und drittens unser Gehirn. Wobei zu bemerken ist, das nur 15 % der am Sehen beteiligten neuronalen Verbindungen mit der Netzhaut verknüpft sind – wir sehen also im Wesentlichen, was wir schon wissen.

Das heißt, das optische Bild ist ein subjektives. Nur durch ähnliche Körperstrukturen, kulturelle Prägungen wie Sprache und Geschichte können wir darüber kommunizieren. Ähnliches geschieht beim Ruten nach der „Holistischen Radiästhesie“.

Eine Wahrnehmung wie der Rutenausschlag mit einer bestimmten Grifflänge, Polarisation und Intensität sowie bestimmten körperlichen Sensationen kann kommuniziert werden – eine gemeinsame Wirklichkeit wird hergestellt. Wir gewinnen für unser Leben einen zusätzlichen Sinn, den Spürsinn. Das radiästhetische Vokabular ermöglicht eine weitergehende Wahrnehmung und Kommunikation in vielen Bereichen.

Wohnraum, Praxis: Testung der Schlaf- oder Behandlungsplätze auf bekannte und unbekannte natürliche oder technische Störungen.

Medizin : Schnelle und präzise Austestung des Energiekörpers auf Störungen der Chakren und des Meridiansystems. Testung von Unverträglichkeiten, Giften, Blutstau, Wirbelblockaden, Autoagressionsneigungen u. mehr.

Behandlungsmethoden und Körperübungen lassen sich auf ihre energetische Wirksamkeit hin überprüfen.

Psychotherapie: Testung von traumatischen Verkapselungen am Körper und im Körperfeld, Verbindungen, Beziehungen, Systemen. Neurotische Strukturen können deutlich erfahrbar und Mangelzustände beseitigt werden. Vor allem interessant für Menschen mit therapeutischer Erfahrung, die einen neuen Ansatzpunkt brauchen.(In den letzten 10 Jahren habe ich in Zusammenarbeit mit dem Körpertherapeuten Heinz Georg Steinhoff-Röhs ca. 50 Personen nach diesem System ausgetestet.

Archäologie: Austestung von archäologischen Grabungsstätten. In den 80er Jahren wurden z.B. übereinstimmend Grabungsorte der Münchener Fakultät für Archäologie in der Nähe von Padua (Norditalien) radiästhetisch(Leitung Harald Walther) und magnetometrisch (teures und aufwendiges Messverfahren vom Flugzeug aus) gemessen. Grundmauern und Opferplätze wurden übereinstimmend festgelegt.

Geomantie: In zahlreichen Workshops mit der Radiästhetin und Psychotherapeutin Elisabeth Tauß zum Thema Mensch und Natur wurde der Einfluß verschiedener radiästhetisch bestimmter Platze in der auf den Menschen bestätigt.

Zusammen mit dem österreichischen Geologen Dr. Alf Krauliz und anderen Wissenschaftlern haben wir 2003 interdisziplinär zum Thema Geologie, Tektonik und Messung von Radon an geomantischen Linien geforscht.

Biologie: Austestung von energetischen Einflüssen auf Pflanzenwachstum und Tierverhalten. Ein Osnabrücker Biologe untersuchte um 1990 das Laichverhalten der Kröten mit radiästheischen Mitteln.

Kunst: In Zusammenarbeit mit dem Saxophonduo Leptophonics (Andreas Kaling, Andreas Gummersbach, Bielefeld) haben wir an verschiedenen Orten sog. Sight-Hearing-Touren oder Stadtrundklänge durchgeführt. Für ein ca. 50 bis 60 Personen umfassendes Publikum wird deutlich gemacht, wie sich Musik an unterschiedlichen Orten auf genau bestimmten Plätzen verschieden anfühlen kann. Eine besonders intensive Form der Wahrnehmung von Orten, die viele schon zu kennen glaubten.

Auch die Bildbetrachtung ist immer ein Resonanzgeschehen. Die Aura des Kunstwerkes verbindet sich mit der des Betrachtenden und der Umgebung – eine interessante Spielwiese.

Kosmetik, Ernähung: Austestung von Verträglichkeiten und Bedarf

Die Liste ließe sich fortsetzen.

Holistische Radiästhesie geht über das Ausmuten von Wasseradern und Erdverwerfungen, von sog. Gitternetzen und anderen Feldstrukturen weit hinaus. Sie öffnet ein Tor zu neuer Wahrnehmung und fördert einen spürsamen Kontakt mit sich selbst, anderen Menschen und der Natur überhaupt.

Wenn auch lineare Deutungsversuche keine Klarheit über die Herkunft des Ruten-Phänomens brachten, so ermöglicht der Paradigmenwechsel in den Naturwissenschaften eine neue holistische Sichtweise, die von Netzwerken und offenen Regulationskreisen ausgeht. Vielleicht wird in solch einem Klima die Radiäshtesie auch von der offiziellen Wissenschaft ernster genommen und ähnlich wie die Homöopathie und Akupunktur in das System integriert.

Quellenangaben:

1.Radiästhesie – Gesundheit 1

Das menschliche Energiefeld

Autor Tauß und Walther, Graz

ISBN3-9500827-3-5

2. Wünschelrute oder das Mysterium der weissagenden Hand

Christopher Bird

Moos, München

ISBN3-89164-018-8

3.Informative Medizin

Dr.W.Ludwig

VGM Verlag/ Essen

3-88699-050-08

4.Leitfaden und Lehrkurs der Ruten- und Pendelkunst/ Teil 2

Reinhard Schneider

Oktogen-Verlag/ Wertheim

5. Bioenergetische Akupunktur mit Edelsteinen

Kress/Walther 1996

Bielefeld- Voltmannstr. 169

6. Akupunktur mit elektromagnetischen Frequenzen

Kress/ Bender 2004

Bielefeld- Voltmannstr. 169

7.Einführung in die Radiästhesie

Tauß und Walther, Graz

ISBN 3-9500827-2-7

8.Radiästhesie im ländlichen Bauen und Siedeln

Arbeitskreise zur Landentwicklung in Hessen

Parkstr. 44, Wiesbaden

9.Kritische Grazer Schriften zur Radiästhesie

Heft 2, ISBN 3-9500827-0-0

Bioresonanztherapie

Die Radiästhesie eignet sich hervorragend zur Überprüfung und Entwicklung von naturheilkundlichen Behandlungsverfahren.
Vor allem in Verbindung mit kinesiologischen Tests kann sie uns
wertvolle Informationen über Zustand und Reaktionen unseres Energiekörpers liefern.

U.a. mit dem Radiästheten Harald Walther und dem Naturheilarzt und
Schmerztherapeuten Reginald Kress forschen wir seit 1988 auf diesem
Gebiet.

Reginald Kress widmet sich seit 2002 ausschließlich der Forschung.
Der Arzt Stefan Pölz führt die naturheilkundliche Praxis fort (seit 2015 in München, aktuell in der Schweiz).

Schlafplatz

In der naturheilkundlichen Praxis zeigt sich immer wieder
die Bedeutung eines störungsfreien Schlafplatzes.

Homöopathie, Akupunktur und andere Therapieformen können ihre Wirkung erst voll entfalten, wenn die Regulationsfähigkeit des Körpers vor allem in der Regenerationsphase voll gegeben ist.

Häufig lassen sich mit geringem Aufwand große Wirkungen erzielen.

Hier ein Auszug aus unserer Checkliste für einen neutralen Schlafplatz:

Strahlende und stark reflektierende Gegenstände sollten nicht im Schlafraum stehen:

Am Netz befindliche Geräte aller Art,
z.B. Radiowecker, Heizdecken

Funkgeräte (Funktelefon)

Spiegel größer als A4 (Schreibmaschinenblatt) oder Glasfasertapeten

Antennen- und Linsenformen sollten mindestens 2m Abstand zum Schlafplatz haben und nicht in eine Störzone gelegt werden:

Weitere Informationen in unserer Broschüre “Über die 5 Sinne hinaus”.

gb@gilbert-bender.de

Der Energiekörper

Der Energiekörper – was ist das?

Wer steuert den menschlichen Organismus ganz am Anfang? Was bedingt den Aufbau von Gehirn, Nervensystem und Hormonen? Wie schafft es ein Virus, in den Wirtsorganismus Mensch einzudringen? Ein Virus besitzt weder Nerven noch Hormone. Was steuert ihn?

Von dem Nobelpreisträger Carlo Rubia, Generaldirektor der CERN bei Genf, stammt folgende Formulierung: “Wir betrachten gewöhnlich nur die Materie, weil wir sie sehen und anfassen können. Viel wichtiger sind jedoch die Wechselwirkungs-Quanten, welche die Materie zusammenhalten und deren Struktur bestimmen.“

In unserem Kosmos gibt es nahezu eine Milliarde mal mehr Wechselwirkungsquanten als Materie-Teilchen. Auch unser Körper besteht zum größten Teil aus Photonen und nur zu einem verhältnismäßig sehr geringen Anteil aus Materie.

Der Physiker Prof. Fritz Alfred Popp hat folgendes Experiment durchgeführt: Zwei Gläser mit frischem Schweineblut werden nebeneinander gestellt. In das eine Glas wird ein Erreger geträufelt, das Blut reagiert mit der Bildung von Antikörpern. Soweit ist alles ganz normal. Doch dann kann man im Labor beobachten, dass auch das Blut im zweiten Glas Antikörper produziert, obwohl kein Erreger hinzugefügt wurde. Wie ist das möglich? Antwort: Das Blut in den Gläsern hat Informationen ausgetauscht. Die Informationsträger sind Photonen. Beweis: Wenn man eine lichtundurchlässige Wand zwischen die Gläser stellt, wird die Information, Antikörper zu bilden, nicht mehr übertragen.

Die Schulmedizin ist in der Lage, Krankheiten, die das energetisch- funktionelle Vorstadium überschritten und sich materialisiert haben mit erstaunlicher Erfindungsgabe zu bekämpfen.

In der Vorbeugung von Krankheiten bestehen aber genauso erstaunliche und groteske Lücken. Der Grund: Der Energiekörper bleibt unbeachtet!

Eine effektive Medizin ist nur dann möglich, wenn man die Funktionen und Belastungsfaktoren des Energiekörpers genau so gut kennt und genau so ernst nimmt, wie die des materiellen Körpers.

Eine „Verstimmung“ des Energiekörpers äußert sich zunächst in seelischen oder körperlichen Symptomen, dann in Immunschwäche, Allergien, Schmerzzuständen – und im Laufe von Jahren und Jahrzehnten, in denen die Beseitigung der energetischen Belastungsfaktoren und der Energieblockaden versäumt wurde, schließlich als schwerste organische und psychiatrische Erkrankungen.

Durch regelmäßigen Ausgleich und Stimulation des Energiekörpers und die Aufrechterhaltung seiner Harmonie*, gepaart mit vernünftiger Ernährung, ausreichender Bewegung sowie der Reduzierung psychischer Belastungsfaktoren, kann gute Gesundheit bis ins hohe Alter Wirklichkeit werden.

Energiekörper und Diagnostik

Die Erforschung des Energiekörpers hat bis heute im universitären Bereich keine Lobby.

Was wir wissen, haben wir größtenteils der chinesischen und indischen Medizin und einzelnen Forschern zu verdanken. Ein Grund dafür ist sicher die Variabilität und Vielschichtigkeit des Phänomens „Energiekörper“. Er ist nicht so fassbar linear zu erforschen, wie es die mathematische Logik der heutigen Wissenschaft vorgibt.

Erst mit neueren Denkmodellen, die den Körper als offenen Regulationskreis betrachten,

kommen wir einer Systematik näher.

Z.B. Der Arzt Reginald Kress und der Radiästhet Harald Walther haben in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in der ärztlichen Praxis ganzheitliche Diagnose und Therapieverfahren getestet und angewendet.
Zur Diagnose setzten sie zunächst den Nackentest, eine Überprüfung des Stirnchacras an seinem hinteren Partner an der Wirbelsäule unter C2 ein. Kinesiologische Testverfahren wurden ausprobiert, ebenso die Diagnose durch Schmerzpalpation entlang der Zustimmungspunkte auf dem inneren Verlauf des Blasenmeridians.

Schließlich erwies sich für Behandler und Patient am schonendsten und schnellsten der Einsatz der Lecherantenne, einer Art moderner Wünschelrute mit hoher Differenzierungsmöglichkeit (entwickelt von dem Wertheimer Physiker Reinhard Schneider).

Andere Naturwissenschaftler und Ärzte wie z.B. die Doktoren Voll, Schimmel und Ludwig haben weitere
ernergetische Diagnose und Behandluungsverfahren entwickelt ( z.B. Elektroakupunktur und Bioresonanz).

Wichtig noch der Hinweis, das materieller und energetischer Körper nicht deckungsgleich sein müssen.
Energetische Störungen müssen (noch) nicht materiell sein, materielle Störungen können für gewisse Zeit vom Energiekörper kompensiert werden.

Harmonisierung des Energiekörpers

Grundsätzlich eignen sich Qi Gong und verwandte Techniken gut zur in Fluss Haltung und Beseitigung von leichten Blockaden innerhalb des Energiekörpers. Wichtig ist die Erdung, Lösung, Reinigung und Sammlung innerhalb des Übungszyklus.

Aufgrund unserer Erfahrungen und Zusammenarbeit mit Kress und Walther haben wir gezielt Übungen entwickelt,  bzw. aus verschiedenen Systemen (Qi Gong, Bionergetik, Zazen u.a.) abgeleitet.

Sie sind auf den Einsatz in unserem Alltag ausgerichtet, nehmen nur wenig Zeit in Anspruch
und sind auch von Menschen mit Bewegungseinschränkungen durchführbar.

Voraussetzung für Gesundheit und gute Heilung ist ein reaktions- und regenerationsfähiger Energiekörper. Unsere Übungen können helfen, den Fluss der Lebensenergie in Gang zu bringen und zu halten.

Große Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang auch dem Schlafplatz als Regenerationsplatz zu. Er sollte nicht durch natürliche und technische Störfelder wie z.B. geologische Anomalien, technische Geräte, Antennen und Spiegel gestört sein.

Eine Schlafplatzuntersuchung ist empfehlenswert.

Für weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung.

Gilbert Bender 2012 E-mail: atelier@gilbert-bender.de

Literatur: Kress R., Bender G.: Akupunktur mit Elektromagnetischen Frequenzen, Bielefeld, 2004 Ludwig,W : Informative Medizin, VGM Verlag für Ganzheitsmedizin, 45147 Essen. Zeitschrift P.M., Ausgabe 1/1997, Seite 28

Bodycheck, Integrative Selbstregulation

Der “Energetische Bodycheck”
ermöglicht eine Momentaufnahme des Energiekörpers*.

Er beleuchtet die aktuellen Strukturen und Muster mit denen wir uns im Alltag und insbesondere in Stressituationen bewegen.

Die Grundlagen dieses Bodychecks wurden in den achtziger Jahren
von dem Pädagogen und Radiästheten Harald Walther (Bielefeld, Wien, Graz) entwickelt, mit dem ich von 1986 bis zu seinem Tod im Jahr 2006 zusammen arbeitete.

Im Dialog mit verschiedenen Therapeuten, insbesondere Heinz – Georg Steinhoff erweiterte sich das System:

Heute (2019) unterscheiden wir drei Formen des energetischen Bodychecks:

1. Basischeck – gemessen wird die Erdung und der Zustand der Chakren.

2. Themenbezogener Check – aufbauend auf dem Basischeck werden Problemzonen energetisch untersucht.
Insbesondere verdeckte Bezüge innerhalb des Körpers oder Verbindungen zu psychischen Strukturen werden vorsichtig thematisiert und in den  Wahrnehmungsbereich der betreffenden Person gebracht.

3. Großes Körperbild – Nach dem Basischeck werden die aktuellen Informationen gemessen, lokalisiert und aufgezeichnet.
Wichtigster Teil ist das eigene Erspüren der Energiefelder und die Suche nach Ansatzmöglichkeiten zum energetischen Ausgleich, zur Lösung oder Integration bez. Modifikation der Strukturen.

Der Bodycheck kann Therapeuten helfen, die richtige Reihenfolge für
Therapieschritte festzulegen und Schlüsselpunkte zu     
finden.
Besonders wertvoll ist das zielgenaue „in Kontakt kommen“ mit Teilen der eigenen Struktur sowohl auf der Spür -, als auch auf der Bewußtseinsebene.
Auch gut versteckte Muster werden deutlich und bearbeitbar.
Das Selbstwahrnehmung wird aktiviert.

*Als Energiekörper bezeichnen wir die Ebene unseres Seins, die u.a. schon vor demAufbau unserer Nervenbahnen den Körper steuert. Dazu ein Satz vom Generaldirektordes CERN bei Genf, Carlo Rubbia: „Wir betrachten gewöhnlich nur die Materie, weil wir siesehen und anfassen können, viel wichtiger sind jedoch die Wechselwirkungs-Quanten,welche die Materie zusammenhalten und deren Struktur bestimmen“.
(Informative Medizin, Dr. Ludwig VGM-Verlag, Seite 24)

Seminare zum Thema unter –http://erspueren.de/seminare

ISE  Integrative Selbstregulation

Aufbauend auf den Erfahrungen des Energetischen Bodychecks entwickelte sich die Integrative Selbstregulation (ISE) zur Selbsthilfe im Alltag :
Erweiterte Selbstwahrnehmung und kurze effektive Übungen zur Regulation des Energiekörpers im Alltag.
Dazu werden Seminare und fortlaufende Gruppen angeboten: https://erspueren.de/20/vortraege-seminare/
Persönliche Infos unter Atelier Gilbert-Bender.de

Vorträge, Seminare – Integrative Selbstregulation

Seminare in Bielefeld :

Mir auf die Spur kommen… 

Trainingswochenenden in Bielefeld     

Integrative Selbstregualtion
Erweiterte Wahrnehmung und Gesundheitsvorsorge

Meine Lehrer und Wegbegleiter waren vor allem meine  Krankheiten.
Allen voran erweiterten Asthma und Morbus Bechterew meine Sicht bezüglich des Zusammenspiels/ der Verflechtung von Körper, Psyche und Umgebung.

Diese Resonanzen selbst zu spüren ist  klärend und heilsam und hilft mir immer wieder, in einer Welt komplexer Zusammenhänge Entscheidungen zu fällen.

Den Weg dahin möchte ich in diesem Seminar auch für Sie/Dich ebnen.

         Themen

  • das Erspüren von Umgebungsresonanzen:  Schlafplatz, Arbeitsbedingungen
  • die Wahrnehmung und Auflösung von Blockaden, Verhärtungen und Ungleichgewichten in Körper und Psyche (energetischer Bodycheck)
  • Ein anderer Blick auf Nahrungsmittel- und andere Unverträglichkeiten
  • Die Selbstregulation im Alltag durch allgemeine und individuell abgestimmte Übungen mit wenig Zeitbedarf (ISE – integrative Selbstregulation)

              Wegmarken

–   die Erweiterung der Wahrnehmung mit den Händen und radästhetischen  Werkzeugen (vor allem der V-Rute,
Einführung in das Grifflängensystem).

–   das Testen von Lebensmitteln, Vitaminen etc. auf Verträglichkeit und Bedarf.

–   das Kennenlernen von Bedingungen für gute Schlaf- und Arbeitsplätze.

–   der Bodycheck: Strukturen und Konzepte im Körperfeld zielgenau  wahrnehmen und neu ordnen

Im Seminar  lösen sich Theorie, Übungspraxis, Regeneration und Selbsterfahrung im entspannten Wechsel ab.

·
 
Leitung: Gilbert Bender
Ort, Termine und Kosten: 
Das Seminar findet 2020 an drei Trainingswochenenden in Bielefeld, voraussichtlich in der Voltmannstraße 169  statt.   
Erster Seminartermin : 21. und 22. März 2020,
Sa 10 – 18 Uhr, So 11 – 16 Uhr.
Die weiteren Termine werden besprochen.   
Kosten: 180 Euro (je Wochenende)

Hier das Statement eines Journalisten und Teilnehmers:

Das Seminar „Integrative Selbstregulation“ führt mit Radiästhesie, Qi Gong und Bioresonanz drei Ansätze zusammen, die uns auf mit unserem Organismus in Resonanz gehen lassen. So gewinnen wir einen Ratgeber, der auf unbestechlich einfache Weise ein Navigieren in der Komplexität des Alltags ermöglicht.

Heutzutage sind wir es gewohnt, auf technisches Equipment angewiesen zu sein. Da kann die Entdeckung umwälzend sein, wie unmittelbar, intuitiv und aussagekräftig sich der Einsatz einer bewährten Methode erlernen lässt: Bereits unsere Vorfahren haben Wünschelruten genutzt, um mit der Natur in Kontakt zu treten. Dieses Wissen können wir uns zunutze machen – egal, ob es sich um den Schlafplatz, günstige Arbeitsbedingungen oder die Verträglichkeit von Nahrungsmitteln handelt.

Wir können unseren Körper direkt befragen, welche Bedingungen er für eine optimale Selbstregulationsfähigkeit braucht. Mit der Radiästhesie werden zuvor verborgene Strukturen sichtbar. Mit Qi Gong und Bioresonanz können wir anschließend gezielt stärkend auf unser System einwirken, um die Gesundheit beeinträchtigenden Stress abzuleiten. Wir finden vom Tun zum Lassen, erlernen an den drei Wochenenden neben dem Umgang mit der Wünschelrute einfache Ausgleichsübungen, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen.

So erwächst in uns eine nachhaltige Regeneration, ein inneres Gleichgewicht, das wir dank verfeinerter Wahrnehmungsfähigkeiten fortan aufrechterhalten können.

Andreas Klatt 2017

Anmeldung:

Gilbert Bender
Voltmannstr. 169
33613 Bielefeld
atelier@gilbert-bender.de

Ihre Anmeldung wird gültig mit der Überweisung von 20% der Seminargebühr.
Die Kontonummer erhalten Sie zusammen mit der Anmeldebestätigung.
Der genaue Veranstaltungsort wird dann ebenfalls bekanntgegeben.


Bei Rücktritt akzeptieren wir eine/n Ersatzteilnehmer/in
oder behalten die 20% Anzahlung
als Aufwandsentschädigung ein..

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Vortrag zur Radiästhesie und Geobiologie,

ihrer Geschichte und ihren Möglichkeiten, sowie zur
energetischen Schlafplatzhygiene

Buchen Sie diesen Vortrag für Ihren Verein, Ihre Firma – Preis je nach Gruppengröße

Einzelunterricht

Einzel-Schnupperstunde nach Vereinbarung.

Individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmter Einzelunterricht ist möglich, sowohl für Ihren privaten Gebrauch als auch die Ausbildung zum geobiologischen Berater.

Einzelunterricht 45.- Euro/Std.

Paarermäßigung möglich

Gerne führe ich mit Ihnen ein kostenloses unverbindliches Vorgespräch.  T 0521 – 894058

Kontakt: atelier@gilbert-bender.de

11 Fragen / Haus + Schlafplatz

Aus unserer über 20-jährigen Erfahrung bei Haus- und Grundstücksuntersuchungen haben  Harald Walther
und ich Antworten auf einige der häufigsten Fragen
zusammengestellt:

Kann mich Strahlung beeinflussen?

Aus der Naturwissenschaft wissen wir, daß alle bekannten Strahlungen Einfluß auf biologische Systeme nehmen. (UV- Strahlung, Röntgen- strahlung, Radioaktivität, Mikrowellenstrahlung u.s.w..
Strittig sind die Grenzwerte für pathogene Wirkungen.

Was ist Elektrosmog ?

Unter Elektrosmog fasst man die Vielzahl der elektrischen
und elektromagnetischen Strahlungen zusammen, die durch das Vorhandensein bzw. die Nutzung elektrischer Anlagen und Geräte entstehen.

Welche Wirkung hat Elektrosmog?

Darüber gibt es eine Vielzahl sich widersprechender Untersuchungen,
was das Problem einer allgemein gültigen Aussage in diesem Bereich unterstreicht (verschiedene Auftraggeber und Fragestellungen).

Bisher gründeten sich die meisten Untersuchungen auf eine Messung
der Zellerwärmung. Inzwischen weiß man aber, daß eine biologische Wirkung schon lange vorher eintritt. Besonders wenn körpereigene Frequenzen angesprochen werden, kann es zu Übertragungsfehlern
bei Zellinformationen kommen.

Die körpereigene Datenautobahn wird dann gestört.

Können vom Stromkreis getrennte Geräte stören?

Ja, durch Restspannung und Antennenwirkung.

Was ist Erdstrahlung?

Unter dem Begriff „Erdstrahlung“ faßt man die Summe der natürlichen aus der Erde aufsteigenden Strahlungen zusammen. Weil das Erdinnere vulkanisch aktiv ist und eine große Masse hat, wirkt eine Vielzahl von Strahlungen mit unterschiedlicher Intensität auf uns ein.

Durch geologische Strukturen und Wasseradern können zusatzliche Strahlungen entstehen oder vorhandene partiell verstärkt werden.

Worauf wirkt diese Erdstrahlung ?

Sie wirkt unter anderem auf den sogenannten Energiekörper des Menschen. Der Energiekörper ist für die embrionale Entwicklung mitverantwortlich, wenn noch keine Nervenbahnen vorhanden sind.
Er wird in der Medizin z.B in der Kinesiologie, der Homöopathie und der Akupunktur angesprochen. In der Psychologie spielt er eine Rolle bei allen bioenergetischen Therapieformen (Hakomi, Biodynamik u.s.w.).

Ist die Wirkung von Strahlungen
am Schlafplatz besonders intensiv?

Ja! Faktoren sind die lange Einwirkdauer und der herabgesetzte Stoffwechsel in der Nacht.

Ist die Wirkung auf jeden Menschen gleich?

Nein. Jeder Körper ist ein Regulationssystem, das je nach Zustand viel oder wenig regulieren kann und darüber hinaus besondere ererbte und erworbene Stärken und Schwachpunkte hat. In jedem Fall muß der Körper mehr regulieren.

Werden auch Tiere und Planzen beeinflußt?

Ja. Strahlungen können z.B. das Pflanzenwachstum hemmen oder fördern. Tiere bevorzugen bestimmte Ruheplätze, wenn man ihnen die Wahl läßt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Broschüre „Was ist Radiästhesie, 28 Antworten rund um die Wünschelrute“.

Was kostet eine Untersuchung?

Die Untersuchung eines Schlafraumes und des wichtigsten Sitzplatzes auf elektrische, elektromagnetische und Magnetfeldstörungen, sowie Mikrowellen, Gitternetze und die sog. Erdstrahlen (Wasseradern, Verwerfungen, Spalten, Quarzgänge u.s.w.) incl. einer ausführlichen Beratung kostet 180.- Euro (Stand 1. Jan. 2019). Soweit nötig ist auch die Ausmessung eines alternativen Schlafraumes im Preis enthalten. Die Untersuchung jedes weiteren  Schlafraumes kostet 90.- Euro. Eine Hausuntersuchung incl. 4 Schlafplätzen bis 170 qm Wohnfläche kostet 460.-

Werden Entstörgeräte verkauft? 
Muss ich ausziehen?

Entstörgeräte und -matten werden nicht verkauft. Nur im Bereich Elektrosmog werden Abschirmungen in Ausnahmefällen empfohlen.
Bei den bisher über 1000 Untersuchungen sind wir bisher ohne Entstörmaßnahmen und ohne Auszugsempfehlung zurechtgekommen.

Weitere Informationen zu Haus und Schlafplatzuntersuchungen gerne auf Anfrage gb@gilbert-bender.de

Gilbert Bender, Bielefeld 2019

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